Udo Lindenberg, Günter Grass und Charlotte Roche

Was haben Udo Lindenberg, Günter Grass und Charlotte Roche gemeinsam? – daß sie auf der Titelseite der Elbe-Jeetzel-Zeitung vom Sonnabend, dem 30. Oktober 2010 miteinander genannt wurden, denn sie haben jeweils als einer von bisher über 70 Künstlern  einen Protestaufruf gegen die gegenwärtige Atompolitik sowie den Castor-Transport nach Gorleben unterzeichnet. Einige der Unterzeichneten haben angekündigt, persönlich zu erscheinen.

Das finde ich sehr erfreulich. Selbst wenn gewohnheitsmäßige Skeptiker am Frühstückstisch persönlich-pr-relevante Motive unterstellen, kann das meiner Meinung nach den positiven Effekt nicht schmälern, ganz im Gegenteil – das wäre geradezu wünschenswert: Wie wäre es, wenn wenigstens ein Teil der Unterzeichner sich einzeln oder in “Fahrgemeinschaften” zu Lande oder zu Luft – der kleine Flugplatz Rehbeck verfügt immerhin über eine asphaltierte Rollbahn von knapp 48m – zusammentäten und anreisten? Natürlich nicht ohne die Presse zu informieren … das hätte was, nicht wahr? Es leben ja nicht wenige Künstler ohnehin schon im Wendland, und für die teilweise extra anreisenden Ordnungshüter wäre es eine schöne Abwechslung vom Demo-Alltag, auch Nobelpreisträgern und anderer Prominenz gegenüberstehen zu können, und nicht nur  unbekannten Demonstranten, die sich aus politisch bewegten Studenten, Landwirten jeden Alters und Geschlechts, die sich um den Verkauf ihrer Produkte, den Verkehrswert ihres Landes und die Gesundheit ihrer Familien Sorgen machen, sowie aufregungsgeilen Überalldabeirandalierern (nicht zu vergessen die vermuteten professionellen Agents provovateurs, deren Charakter näher zu beschreiben mein Wortschatz sich sträubt)  und Menschen ohne politisch bzw. wirtschaftlich bestimmten Beweggrund, außer beispielsweise dem, daß sie sich vor Gasblasen unter Salzstöcken fürchten … , also: wenn da jemand Bekanntes mit großer Medien-Bugwelle anreiste und mutig verkündete: “Een Ooge riskier’ ick” - das hätte bundesweit, wenn nicht sogar international, unproportional mehr Gewicht als Hunderte und Tausende von Unbekannten, die mit Kind und Hund ins Wendland kommen werden, zuzüglich rund 70 Seelsorger (magische Medienzahl?); vermutlich sind noch nicht alle Hotels ausgebucht. Eines davon hat sogar ein sehr empfehlenswertes Frühstücksbüffet. ^^

egg-yolk yellow an pink – who dares to wear them both at once?

Dottergelb und Rosarot – wer wagt es, beides gleichzeitig zu tragen?

Hedge Maple / Field Maple – Acer campestre - der Feldahorn

 

For some more pictures from the nearby of Lüchow see the slideshow - for a look on the map click > here | Und hier sind auch die anderen Fotos, aufgenommen in der Nähe von Lüchow, zwischen den Dörfern Tarmitz und Kolborn.

 

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 … ein österreichisches Wort-Souvenir – für “Dottergelb”  heißt das: “Gackerlgelb”. 

  

28. Oktober 2007-2010

Gestern fiel es mir auf: vor einem Jahr hatte ich Fotos vom burgenländischen Herbst gemacht, vor zwei Jahren, vor drei und auch davor. Dieses Jahr nicht mehr, nun fotografiere ich das Wendland.
Im letzten Jahr um diese Zeit war Hund Bongo bereits vier Wochen bei uns, das habe ich gestern beim Überarbeiten meiner migrierten Einträge aus dem Oktober 2009 gesehen, und auch, daß der warme Teil des Herbstes am Neusiedler See im vorigen Jahr ebenfalls um diese Zeit beendet war, auch wenn es noch Trauben in den Weingärten von den Rebstöcken zu naschen gab.

So kam ich auf die Idee, zu vergleichen, und zwar das gestrige Datum mit den Jahren zuvor. 

Am 28. Oktober 2009 hatte ich allerdings nicht über Bongo und die Umgebung von Neusiedl am See geschrieben, sondern das Bild einer schönen, pinkfarbene Cosmea mit einer Bemerkung über die Farbe Rosarot - ich erinnere mich sogar an den Impuls dazu ;-) – und einem Zitat von Karl Popper veröffentlicht: > “Oktober-Cosmea”

Das Popper-Zitat ist deswegen auch so bemerkenswert passend, weil mein jüngerer Sohn gestern, am 28. Oktober 2010, erzählte, sie hätten im Religionsunterricht(!) als Unterrichtsthema ’Atomkraft’ besprochen. Neugierig und wegen des Unterrichtsfaches skeptisch fragte ich nach, in welcher Weise denn wohl … nein, mit weltanschaulich geprägtem Fachbezug hatte das anscheinend gar nichts zu tun gehabt, sondern mit dem Versuch und der Gelegenheit, den 10-12jährigen Kindern zu erklären, worum es gehen würde, wenn Ende der kommenden Woche Tausende von Demonstranten und Polizisten im Wendland wegen des Castor-Transports Richtung Gorleben  (Krs. Lüchow-Dannenberg) unter dem Getöse kreisender Polizei- und voraussichtlich auch Bundeswehrhubschraubern alle erschrecken und aufregen werden. Die Anlässe in den Jahren zuvor haben die Lüchower gelehrt, was das bedeutet, und die derzeitige Atom-Politik legt die Vermutung nahe, daß es diesmal noch mehr Protest auf der einen und mehr öffentliche Ordnungshüter auf der anderen Seite geben wird. Übrigens wohnen wir nur ca. 1 km von der Lüchower Polizeikaserne entfernt, ebenso wie das Schulzentrum in unmittelbarer Nähe liegt. Da das Datum der vorausichtlichen Ankunft des Transports bisher nicht genau benannt werden kann, ist es durchaus möglich, daß uns die Beeinträchtigungen mehrere Tage und womöglich auch Nächte beeinflussen werden.

Soweit zunächst einmal dazu, aber ich wollte doch einen ganz anderen Blog schreiben…

 Am 28. Oktober 2008 war es dieses Gedicht von Florian Seidel:  „Vertigo“   “Weil du mehr willst, nimmst du nichts…” -  wunderschön! -

Am 28. Oktober 2007 hatte ich zwei Zitate von Emmanuel Lévinas geblogt aus: > “Die Spur des anderen”  – auch die finde ich immer noch gültig und überhaupt nicht an das damalige Datum gebunden.

  … ich habe nach wie vor eine Schwäche für Rätsel.

 

intuitiv « puzzle * – kann’s einfach nicht lassen

intuitiv « puzzle *

Wenn ich mal mit so einem Spiel begonnen habe, das mir gefällt, bekommt es eine Eigendynamik, und irgendwie erscheint mir meine Phantasie dann wie ein junger Hund, der  verspielt über meinen Füßen hin und her springt, um mir beim Vorangehen nach den Schnürsenkeln zu schnappen – in diesen Fall nach den lustigen Vorschlägen des ATVK ( erinnerst du dich? = des Automatischen Tags-Vorschlags-Klugscheisserchens); diesmal warf sich meine alberne Phantasie (schwarz und wuschelig – was sonst?)schwänzchenwedelnd über den Blog-Eintrag vom 13. September 2009 und grub die kleinen Zähne in die Tags-Vorschläge, zerrte daran: “Los, spiel mit!” Und weil ich gerne spiele, gebe ich nach. Dies ist der Eintrag:


intuitiv

Talent zu Intuition hat jeder, nur wagt es kaum einer, ihr zu folgen, zu all den dunklen Orten, zu denen die Intuition ihn hinführen will.


… und dies sind die vom ATVK für möglicherweise passend vorgeschlagenen Tags:

IKEA !ohja, unbedingt: das Talent zur Intuition überkommt mich da auch immer – aber ist es ein dunkler Ort?

Technology !um meine Kenntnisse in dieser Hinsicht schaut es tatsächlich finster aus, aber woher weiß das der ATVK?

Light-emitting diode !hm, philosophisch ist es auch, das ATVK? Intuition ist ja manchmal wirklich nur ein schwaches Lichtpünktchen. Ich frage mich nur, woher das ATVK weiß, wie gut das auch dem Dreamlines-Bild entspricht?

… es ist wirklich spannend, aber jetzt wird’s schwierig: 

Business ! – wie kommt das jetzt daher? ich probiere die Worte im Blog mal durch: wie klingt das? Talent für’s Busisness … Intuition im Business … dunkle Orte zu denen … aber ja: da haben wir sie ja schon, die Kombination von Geschäft und Abenteuer, sie heißt: Finanzkrise! uuuh…

Design !IKEA ^^; aber davon abgesehen: diesmal paßt der ganze Satz – ich erinnere mich deutlich an gewisse Möbelentwürfe und anderes, bei denen ich zwar die künstlerische Idee bemerkenswert finde, aber das Endergebnis in meiner Wohnung allenfalls an dunklen Orten abstellen würde …

IPad ! – was weiß das ATVK über die Verwendung von Kommunikationselektronik unter der Bettdecke, bzw.: wie alt  i s t  das ATVK?

Kitchen ! – Talent zur Intuition … ja, ich geb’s zu: so koche ich gern :-) ))

Arts !unbestreitbar: ohne Intuition ist Kunst nicht möglich, und die speist sich aus jeder inneren Quelle.

Siehst du, so geht mir das andauernd, wenn ich meine alten Blog-Einträge lese. Und trotzdem bin ich nun schon in der Mitte des September 2009 angekommen. Wahrscheinlich werde ich wird meine Phantasie noch mehr alten Kram an Licht zerren …

  

P.S.: nach dem Übertragen des Entwurfs vom Windows Live Writer zu WordPress neu dazugekommene Tag-Vorschläge sind: “TreeHugger” und “Mitte” und beides finde ich wundervoll, auch wenn es mich zutiefst beunruhigt … <3

  

An einem kalten Regentag wie heute tut es gut, eine Tasse heissen Tee zu trinken, bloß: Wo gibt es die besten Makronen dazu?

On a cold and rainy day like today, it’s fine to have a hot cup of tea, but: where are to find the best macaroons ever? For this or other questions go to the ceramic Rien Village and ask the wise  Fortune Malon:

The Tales of Rien Village #1 – ceramic doll Flash Animation by VILLAGEofMARCHEN

This film is ceramic doll flash animation, this film’s director is Keita Funamoto.  “The Village of Marchen” from Tokyo, Japan is a stop-motion and flash animation studio. This film was selected ANNECY2005 Internet films competition, OTTAWA2006 New Media competition, SICAF 2007 Internet animation competition. Co-director Eriko Takano made these character dolls, arranged japanese traditional ceramic techniques. Website: http://www.otomeru.com/rien/

Dieser Film ist eine Flash-Animation mit Keramikfiguren aus dem Flash-Animations-Studio “The Village of Marchen”, Tokyo / Japan;  er hat an verschiedenen internationalen Wettbewerben teilgenommen (siehe oben); Keita Funamoto ist der Direktor des Films, Co-Direktor Eriko Takano hat die Figuren nach alten japanischen keramischen Traditionen hergestellt.

 So, den Tee habe ich – nur die Makronen … ooooch…..

who cares

 dog-rabbit-1thing

> The One Thing The Internet Can’t Ignoere : Random Funny Pictures | The Newest, Most Viewed, and Most Popular Funny Pictures

 

please, ignore my personal prospects –  the contents in my blog,  obviously, it’s all about YOU.

 

 

apophysical little magritte-skyblue person’s journey

Wenn das “Apophysische Orakel” schon paßt, kaum daß sich das Programm geöffnet hat und ich nur noch genau hinzusehen und meinen Ausschnitt auszuwählen habe – das fasziniert mich genauso wie mich an einen verschlüsselten, klassisch geschlafenen Traum zu erinnern und die Lösung zu wissen.


oh, und ich mag die Hilflosigkeit des “Automatischen Tag-Vorschlags-Klugscheisserchen”, der sich zumindest bemüht, meinen Geschmack zu treffen, obwohl der Text bisher dazu nicht viele Begriffe zur Verfügung gestellt hat – dies sind die ‘Täfelchen’, die er mir zeigt:

René Magritte | Monty Python |  Franz Kafka |  Treachery of Images | Blue Star | Contemporary Art | Arts and Entertainment | Painting | Center | Hare And Tortoise | Houston

Alle gefallen mir, aber - Houston? hm. Nach einem Blick auf das entsprechende Wikipedia beginne ich, es liebzuhaben, das ATVK.

Badewetter, Berge, Bongo, Bunte Blätter, …

… das könnten die Tags für diesen Blog-Eintrag sein. Je nach Laune subjektiv, spaßig, sogar sinnvoll – sofern man nicht ständig andere Synonyme einsetzt oder vergißt, ob man das Wort in Plural oder Singular, als Verb oder als Substantiv verwendet, auf Deutsch oder auch anderssprachig oder falsch geschrieben hat; irreführend, irrelevant, informativ irgendwie. Ich verwende sie zumindest selbst zum Wiederfinden meiner eigenen Einträge, und bei anderen aus Neugier.

 

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Die Blätter sind nun bunt und Bongo klettert über die Berge von Zuckerrüben und Kartoffeln, die überall in der Landschaft liegen, und auch bei +10°C in der Sonne und kräftigem, kaltem Wind ist für ihn noch Badewetter.

Siehste, da sind sie. 

Ich kann das nicht – oder: rückfällig

… für welche Überschrift sollte ich mich entscheiden? auch das konnte ich nicht und entschied mich für beide.

Was ich nicht kann, ist: mehr als 6 Stunden am Stück schlafen, ohne daß meine innere Uhr mich weckt und “Aufstehzeit” meldet. Folglich war es ein Fehler oder zumindest illusorisch, am gestrigen Abend bereits um 22:00 Uhr ins Bett zu gehen, um  mir für eine voraussichtlich ausschweifende Geburtstagsparty am heutigen Sonnabend einen Schönheitsschlafvorrat zu hamstern. Um vier Uhr morgens war ich wach. Putzpudelmunter. Nicht, daß ich mich dann mit schlechter Laune und Verdruss im Bett herumwälze - nein, dann stehe ich auf, hole mir ein Buch oder, wie in diesem Fall, setze mich an den PC. Da gibt es ja noch soviel zu tun, Ihr wißt ja - die Folgen meiner Spaces-Wiedervereinigung und meiner eigenbrötlerischen Privatalben … keine Ahnung, wieso ich mit solchen Tätigkeiten immer vom chronologischen Ganzhinten beginne, aber ich bin froh, es vom Juni 2007 mittlerweile bis Ende Juni 2009 geschafft zu haben. Dort verweile ich nun etwas länger, denn im Juni 2009 ballen sich besonders viele Einträge, verknäulen sich geradezu: entbehrliche, nützliche und schöne Funde aus der Super-Begeisterungsphase, als ich in Gestalt der Pink Puzzible  in einem Extra-Windows Live Space meine Funde von der Findeseite StumbleUpon verbloggt hatte. Start: Juni 2009, natürlich. Und bei einigen Einträgen handelt es sich um Doubletten, weil ich gleiche bzw. ähnliche auch im (pink-)puzzle-Space veröffentlicht hatte. Das Netzwerk war ja nicht identisch … Folgerichtig entspricht das Sichten, Vergleichen und Redigieren einer Zeitreise und ich habe durchaus Spaß dabei, alte Einträge und Kommentare wieder zu lesen. Manche Einträge wären entbehrlich, aber nicht die Kommentare darunter - Wir waren ja so gut! ♥ Danke✿ den Teilnehmern. Überhaupt denke ich mir bei dieser Zeitreise oft: einige der Artikel sollte man direkt neu auflegen. Oder neu ins Gesichtsfeld der Besucher rücken. Hier ist beispielsweise so ein Rückfall, der mir während der frühen Morgenstunden ganz besonders gut gefallen hat, wegen der kleinen schwarzen Bäumchen auf dem Begleitbild vielleicht, oder weil mich die Sinnlichkeit des Wortes “Tintenduft” so fasziniert …

da entlang, bitte > … und unterm Schreiben wachsen Bilder aus den Zeilen | Writing Trees

Elbholz

Bilder aus dem Biosphärenreservat Elbtalaue, Bereich Elbholz - Papenholz – Restorfer Teich bei Gartow, Krs. Lüchow-Dannenberg:

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Heute war vielleicht einer der letzten herrlichen Herbsttage, an denen die Bäume noch Blätter tragen, aber viele davon bereits bunt sind; Gras und Kräuter noch grün sind, doch von gelben, bernsteingoldenen und rötlichen Blättern gesprenkelt; Raben, Kraniche und Fischadler schreien, aber die Singvögel schon stumm bleiben.